Categories: Biohacking
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Autorin Daniela Wiessner

Daniela Wiessner

Daniela Wiessner schreibt über das Leben in seiner besten Version. Als Gründerin von DIVENDO – Health Business Performance, Heilpraktikerin und strategische Beraterin im Bereich Longevity-Medizin verbindet sie wissenschaftliche Substanz mit einem Gespür für das, was Menschen wirklich bewegt: länger jung bleiben, klüger altern, besser leben. Ihre Themen sind Longevity, Biohacking und der neue Lifestyle der Prävention.

Gliederung:

By Published On: 05.11.2025Last Updated: 03.11.2025

Stress ist mein ständiger Begleiter – vermutlich kennst du das. Deadlines, Meetings, die ständige Erreichbarkeit und dann noch der Druck, alles unter einen Hut zu bekommen. Ich schaffe es sogar, auf der Couch sitzend gestresst zu sein. Und frage nicht, wie oft ich gehört habe: Du musst mehr entspannen. Ja klar, aber wie? Als ich erfuhr, dass mein Körper genetisch bedingt Stresshormone wie Cortisol langsamer abbaut als andere, war das ein Aha-Moment. Kaffee, Alkohol, Hormone – all dies kann mein Körper schlechter abbauen. Kein Wunder, dass ich mich meist wie unter Dauerstrom fühle! Eine Lösung musste her. Für neue Rituale, Urlaube, bewusste Entspannung fehlt mir die Zeit. Ich know….

Dennoch immerhin wollte ich mich damit nicht abfinden. Die Suche nach einer Lösung, die in mein Leben passt, führte mich zu Nurosym – einem Gerät zur Vagusnerv-Stimulation. Es verspricht, den Parasympathikus zu aktivieren und so Stress abzubauen. Hier ist mein persönlicher Erfahrungsbericht nach drei Monaten täglicher Anwendung.

Meine Stressausgangslage: Wenn der Körper nicht zur Ruhe kommt

Der Teufelskreis kennt viele Namen: Überlastung, Burnout-Gefahr oder schlicht chronischer Stress. Bei mir äußerte sich das in einem ständigen Gedankenkarussell, das selbst nachts nicht aufhörte. Einschlafen? Fehlanzeige. Oft hatte ich einfach keine Lust zu schlafen, weil mir so viel im Kopf umgeht. Ich muss dazu sagen: Ich arbeite wahnsinnig ger. Es gibt soviel zu gestalten, zu denken, zu entdecken.

Morgens fühlte ich mich, als hätte ich überhaupt nicht geschlafen. Mein Ruhepuls pendelte konstant um die 75 Schläge pro Minute – selbst wenn ich vermeintlich entspannt auf der Couch lag. Not good!

Nach einem Genetik-Check erfuhr ich, dass mein Körper genetisch bedingt Stresshormone langsamer abbaut. Mein Arzt meinte: Ich sei deutlich mehr nervöses Rennpferd als entspannter Haflinger. Damit kann ich umgehen: Dauerstress. Mein Nervensystem permanent im Alarmzustand

Was für unsere Vorfahren in Gefahrensituationen überlebenswichtig war, ist im modernen Alltag jedoch ein echtes Problem.

Warum ich mich für Nurosym entschied

Nach zahlreichen Versuchen mit Meditation, Atemübungen und Nahrungsergänzungsmitteln stieß ich auf die Vagusnerv-Stimulation. Der Vagusnerv, der längste unserer zwölf Hirnnerven, ist als Teil des Parasympathischen-Nervensystems  – siehe Abbildung. Das paarsympathische Nervensystem ist für Erholung sowie Entspannung zuständig (und noch viel mehr)  – genau das, was meinem System fehlte. Ist der Parasympathikus  aktiviert, fährt das System herunter. Übrigens: Ohne Entspannung keine Longevity. Das dürfte auch klar sein!

Unter den verfügbaren Geräten fiel meine Wahl auf Nurosym, ein zertifiziertes tragbares Gerät, das den Vagusnerv über das Ohr stimuliert. Ausschlaggebend waren die klinischen Studien in Zusammenarbeit mit renommierten Institutionen und die positiven Erfahrungsberichte bei Stressabbau.

Die ersten Wochen: Skepsis und Ungeduld

Die Anwendung ist denkbar einfach: Man befeuchtet den Ohr-Clip leicht, platziert ihn am linken Tragus (dem kleinen Knorpel am Ohreingang) und stellt die Intensität so ein, dass ein leichtes Kribbeln spürbar ist. Ich entschied mich für eine tägliche Anwendung von einer Stunde, meist abends beim Lesen oder Fernsehen. Sonst veränderte ich nichts.

In den ersten zwei Wochen? Wenig spürbarer Effekt, keine Veränderung meines Stresslevels. Ich zweifelte bereits, ob die 700 Euro eine Fehlinvestition waren. Doch ich blieb dran – schließlich hatten viele Nutzer berichtet, dass die Wirkung erst nach einigen Wochen eintritt.

Ende der dritten Woche bemerkte ich erste subtile Veränderungen: Mein Gedankenkarussell schien etwas langsamer zu drehen. Nichts Dramatisches, aber ein erstes Anzeichen eines unbekannten Wohlgefühls. Sollte sich wirklich ein Gefühl von Entspannung einstellen?

Abbildung: © Nurosym

Der Durchbruch: Was nach einem Monat passierte

Nach etwa fünf Wochen regelmäßiger Anwendung stellte sich ein deutlich spürbarer Effekt ein. Mein Ruhepuls sank auf durchschnittlich 56 Schläge pro Minute – ein messbarer Unterschied. Noch wichtiger: Ich konnte abends leichter abschalten. Mein Schlaf wurde tiefer, was ich an meinen Schlaftracking-Daten mit Whoop ablesen konnte.

Besonders bemerkenswert ist. Ich fühle mich tatsächlich entspannt. Ein Gefühl, das ich vielleicht schon seit Jahrzehnten nicht kannte. 10 Aufgaben gleichzeitig, plötzlicher Zeitdruck? Easy. Ich bleib entspannt. Außerdem habe ich ja Nurosym. Das kommt Abend ins Ohr – und ich weiß: Ich fahr runter bzw. mein Parasympathikus rauf! Mein System findet mit dem Gerät eindeutig schneller in den Entspannungszustand. Woher ich weiß, dass es an Nurosym liegt? Weil ich sonst nichts verändert habe. Ich wollte einfach wissen, ob es bei mir etwas bewegt. Und ja. Das tut es.

Die HRV als Schlüsselindikator

Als Biohacking-Enthusiast messe ich meine Herzratenvariabilität (HRV) – ein wissenschaftlich anerkannter Indikator für die Stressresistenz und Erholungsfähigkeit des Körpers. Vor der Nurosym-Anwendung lag mein durchschnittlicher HRV-Wert bei mageren 38. Nach acht Wochen täglicher Anwendung stieg er immerhin auf 55 – eine Verbesserung von über 36 Prozent!

Diese Veränderung ist signifikant und deckt sich mit den Erfahrungen anderer Nutzer, die von HRV-Steigerungen in ähnlicher Größenordnung berichteten. Ein höherer HRV-Wert bedeutet eine bessere Balance zwischen Sympathikus und Parasympathikus – genau das, was ich erreichen wollte.

Praktische Herausforderungen im Alltag

Nicht alles ist perfekt. Der Ohr-Clip rutschte gelegentlich vom Tragus, besonders wenn ich mich bewegte. Und mit 700 Euro ist Nurosym definitiv eine Investition. Die tägliche Anwendungszeit von einer Stunde erfordert dafür wenig Disziplin.

Der größte Vorteil ist die Passivität der Methode: Anders als bei Meditation muss ich mich nicht erst aufraffen und aktiv „üben“ oder mich konzentrieren. Finde mal den Einstieg in die Meditation, wenn Du unter Strom stehst. Ich kann das Gerät tragen, während ich andere Dinge tue – ein entscheidender Vorteil.

Mein persönliches Fazit nach drei Monaten

Nach 12 Wochen täglicher Anwendung ziehe ich ein positives Fazit: Nurosym hat meine Stressresilienz spürbar verbessert. Mein subjektives Wohlbefinden ist gestiegen, und die objektiven Messwerte (HRV, Ruhepuls, Schlafqualität) bestätigen diesen Eindruck.

Besonders wertvoll ist für mich die schnellere Regeneration nach Stresssituationen. Mein System fährt nicht mehr stundenlang auf Hochtouren, wenn der Stressauslöser längst verschwunden ist. Diese Fähigkeit, schneller in den Parasympathikus-Modus zu wechseln, ist eindeutig gestiegen.

Übrigens gab es Phasen in meinem Leben, da habe ich zur Entspannung auch gern mal Alkohol eingesetzt. Was das gebracht hat, könnt Ihr Euch sicher denken. Ein oder zwei oder gar drei Gläser Wein am Abend brachten mich zwar gefühlt in eine entspannte Stimmung, stresste mich aber innerlich nur noch mehr. Reiner Selbstbetrug.

Ist Nurosym ein Wundermittel?

Sicher nicht. Aber für mich ein super Gadget in meinem persönlichen Longevity Arsenal. In Kombination mit ausreichend Schlaf, regelmäßiger Bewegung und bewussten Pausen hat es mir geholfen, aus dem Teufelskreis der chronischen Stressbelastung auszubrechen.

Dein Nervensystem. Deine Entscheidung.

Die Vagusnerv-Stimulation mit Nurosym ist kein Allheilmittel, aber für mich eine wertvolle Ergänzung zu anderen Stressmanagement-Techniken. Der Preis und die anfängliche, scheinbare Wirkungslosigkeit erfordern Geduld und Durchhaltevermögen. Doch die langfristigen Effekte auf meine Stressresilienz, Schlafqualität und HRV-Werte sprechen für sich.

Wenn du, wie ich, unter chronischem Stress leidest und herkömmliche Methoden nicht ausreichend helfen, könnte Nurosym einen Versuch wert sein. Gib dem System Zeit – die Wirkung tritt nicht über Nacht ein, sondern baut sich über Wochen auf. Dein Nervensystem braucht Zeit, um neue Muster zu etablieren und aus dem Dauerstress-Modus auszubrechen.

Hinweis:

Klingt nach WERBUNG oder ANZEIGE. Ist es irgendwie auch. Aber ohne Kooperation dahinter.

Bildquelle: istockphoto.com
Sympathisch und parasympathisch. Autonomes Nervensystem | credits @ ttsz

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