Daniela Wiessner
Daniela Wiessner schreibt über das Leben in seiner besten Version. Als Gründerin von DIVENDO – Health Business Performance, Heilpraktikerin und strategische Beraterin im Bereich Longevity-Medizin verbindet sie wissenschaftliche Substanz mit einem Gespür für das, was Menschen wirklich bewegt: länger jung bleiben, klüger altern, besser leben. Ihre Themen sind Longevity, Biohacking und der neue Lifestyle der Prävention.
Gliederung:
- Das weibliche Gehirn in Gefahr
- Die fatale Illusion der „Bikini-Medizin“
- Der Gender-Data-Gap: 20 Jahre Rückstand
- Das Gehirn als Schaltzentrale weiblicher Gesundheit
- Wechseljahre: Wenn das Gehirn in den „Hunger-Modus“ schaltet
- Migräne, Depression, Alzheimer: Die hormonelle Verbindung
- Alzheimer: Die stille Epidemie der Frauen
- Der überfällige Paradigmenwechsel
- Ein neues Kapitel der Frauengesundheit
- Weiterführende Lektüre:
- Quellenverzeichnis

Ein Plädoyer für eine neue Perspektive auf die weibliche Gesundheit
Anmerkung der Redakteurin: Ich sage es gleich vorweg – bei manchen Themen muss ich mich aufregen. Speziell Frauengesundheit ist solch ein Thema. Die Ignoranz, die einem da begegnet, ist unglaublich. Noch schlimmer ist, dass sich Frauen mit der eingeschränkten Sichtweise auf Ihren Körper und Ihre Gesundheit brav zufriedengeben. Brav liegt mir nicht. Darum möchte ich aufklären, aufrütteln, wenns sein muss, und Frauen dazu ermutigen, Ihre Gesundheit und die Bedürfnisse ihres Körpers differenzierter zu betrachten. Es gibt wundervolle Literatur dazu. Ein Buch stelle ich in diesem Artikel vor. Los geht´s:
Das weibliche Gehirn in Gefahr
Zwei Drittel aller Menschen, die an Alzheimer erkranken, sind Frauen. Veränderungen im weiblichen Gehirn während der Menopause können zusammen mit sozialen und kulturellen Faktoren das Krankheitsrisiko beeinflussen. Zudem leiden Frauen doppelt so häufig an Depressionen wie Männer. Sie sind von Migräne, Autoimmunerkrankungen und Schlaganfällen überproportional betroffen. Und dennoch: Wenn es um „Frauengesundheit“ geht, denken die meisten Menschen an Schwangerschaft, Verhütung und Menstruation – an Körperregionen, die von einem Bikini bedeckt werden. Es ist höchste Zeit, dass wir diese fatale Vereinfachung hinter uns lassen.
Die fatale Illusion der „Bikini-Medizin“
Der Begriff „Bikini-Medizin“ beschreibt ein Paradigma, das die medizinische Forschung und Praxis seit Jahrzehnten prägt: die irrige Annahme, dass sich die Gesundheit von Frauen nur in jenen anatomischen Bereichen von der der Männer unterscheidet, die von einem Bikini bedeckt werden. Brust, Gebärmutter, Eierstöcke – das war lange Zeit der Horizont, in dem Ärzte und Forscher Frauengesundheit dachten. Der Rest des Körpers, einschließlich des Gehirns, galt als geschlechtsneutral – und wurde somit aus rein männlicher Perspektive betrachtet.
Diese Annahme hat sich als dramatisch falsch erwiesen. Wie die renommierte Neurowissenschaftlerin Dr. Lisa Mosconi, Direktorin der Women’s Brain Initiative am Weill Cornell Medical College, in ihrem bahnbrechenden Buch „Das weibliche Gehirn“ eindringlich darlegt. Demnach werden Frauen in der medizinischen Forschung systematisch „links liegen gelassen“. Die Konsequenzen dieser Vernachlässigung sind verheerend: Fehldiagnosen, verspätete Behandlungen, vermeidbares Leid.
Selbst Bundesforschungsministerin Dorothee Bär sieht deutlichen Aufholbedarf, was Frauengesundheit angeht. „Deutschland rühmt sich, weit voraus zu sein, hier sind wir Entwicklungsland“, sagte Bär der „Süddeutschen Zeitung“. Häufig sei die Medikation auf den männlichen Körper ausgerichtet und Frauenkrankheiten seien nicht ordentlich erforscht. Ihr Befund ist schonungslos: „Wenn Krankheiten, die ausschließlich Frauen betreffen, Männer treffen würden, stünde die Forschung heute an einem ganz anderen Punkt.“
Der Gender-Data-Gap: 20 Jahre Rückstand
Die Datenlage ist alarmierend. Der sogenannte Gender-Data-Gap – der Mangel an geschlechtsspezifischen Daten in der medizinischen Forschung – führt dazu, dass Krankheitssymptome von Frauen weniger bekannt sind und Medikamente nicht auf sie abgestimmt werden. Deutschland hinkt laut Expertin Gertraud Stadler, Professorin für geschlechtersensible Präventionsforschung an der Berliner Charité, etwa 20 Jahre hinter Vorreiterländern wie den USA und Kanada her.
Frauen werden einfach rausgerechnet
Dabei hat sich formal einiges getan: Seit 1993 sind Forschende in den USA gesetzlich verpflichtet, Frauen in klinische Studien einzuschließen. Seit 2016 verlangt das National Institute of Health (NIH), dass das Geschlecht als biologische Variable in Studiendesign, Analyse und Berichterstattung berücksichtigt wird.
Ein perfides Paradoxon
Doch hier offenbart sich ein perfides Paradoxon, das Lisa Mosconi eindringlich beschreibt: Frauen werden zwar mittlerweile in Studien aufgenommen – aber ihre Daten werden häufig nicht separat ausgewertet. Der weibliche Körper mit seinen zyklischen Hormonschwankungen gilt nach wie vor als „zu kompliziert“ und „zu teuer“ für eine geschlechtergetrennte Analyse.
Die Konsequenz
Weibliche Daten werden zwar erhoben, aber aus den Endergebnissen herausgerechnet oder mit den männlichen Daten gemittelt, weil schlicht die Forschungsgelder für eine geschlechterdifferenzierte Auswertung fehlen. Eine Analyse von COVID-19-Impfstoffstudien zeigte, dass weniger als fünf Prozent der Studien eine geschlechterdifferenzierte Datenanalyse überhaupt eingeplant hatten. Frauen wurden zwar in die Impfstoffstudien eingeschlossen – aber Daten zur Menstruation wurden nicht erhoben. Erst als Frauen nach der Impfung von veränderten Zyklen berichteten, begann man, diesen Zusammenhang überhaupt zu untersuchen.
Dieses strukturelle Versagen hat weitreichende Folgen: Frauen erleiden fast doppelt so häufig unerwünschte Arzneimittelwirkungen wie Männer. 80 Prozent der Medikamente, die wegen inakzeptabler Nebenwirkungen vom Markt genommen werden, betreffen überproportional Frauen. Der Grund: Sie wurden nie adäquat an Frauen getestet. „Einschluss ohne Analyse ist unzureichend und manchmal irreführend“, warnen Experten. „Weibliche Tiere oder Patientinnen einfach nur aufzunehmen, bedeutet wenig, wenn ihre Daten nicht separat analysiert und interpretiert werden.“

Das Gehirn als Schaltzentrale weiblicher Gesundheit
Die größte blinde Stelle der Bikini-Medizin liegt im Kopf. Denn das weibliche Gehirn unterscheidet sich fundamental vom männlichen – und diese Unterschiede haben weitreichende Konsequenzen für die Gesundheit von Frauen. Wie Lisa Mosconi betont: „Menopause ist ein neurologisch aktiver Zustand. Sie verändert das Gehirn genauso sicher wie die Eierstöcke.“
Das weibliche Geschlechtshormon Östrogen spielt dabei eine zentrale Rolle. Es ist nicht nur für die Fortpflanzung unerlässlich, sondern fungiert als „Masterregulator“ im weiblichen Gehirn. Östrogen schützt die Nervenzellen, festigt ihre Verbindungen, wirkt entzündungshemmend und reguliert den Energiestoffwechsel des Gehirns. Es hält das Denkorgan lebendig, voller Energie und jung.
Forschungen des Universitätsklinikums Tübingen bestätigen: Die Abnahme von Östrogen kann die kognitive Leistungsfähigkeit schwächen und einen Risikofaktor für Alzheimer-Erkrankungen darstellen. Studien deuten darauf hin, dass Frauen mit einer längeren Östrogenexposition ein um 28 Prozent geringeres Demenzrisiko haben.
Wechseljahre: Wenn das Gehirn in den „Hunger-Modus“ schaltet
In den Wechseljahren fällt der Östrogenspiegel steil ab – und das Gehirn gerät in eine Art Energiekrise. Roberta Diaz Brinton, Direktorin des Center for Innovation in Brain Science an der University of Arizona, nennt diesen Zustand treffend den „Hunger-Modus“. Das Gehirn sucht sich alternative Energiequellen und beginnt, weiße Substanz – einschließlich der schützenden Myelin-Hüllen der Nervenzellen – zu verwerten. Ein Akt der Selbstkannibalisierung, der das Demenzrisiko erhöhen kann.
Diese Veränderungen sind auf MRT-Aufnahmen sichtbar. In einer Studie aus 2023 wurden übereinstimmend Hinweise auf Veränderungen des Hirnvolumens gefunden – in jenen Hirnregionen, die für komplexere kognitive Aufgaben und das Gedächtnis zentral sind. Der „Brain Fog“, über den so viele Frauen in der Menopause klagen, ist keine Einbildung. Er ist neurologische Realität.
Doch Mosconi beruhigt: „Was die Scans zeigen, ist Menopause und keine Demenz.“ Das Gehirn durchläuft in den Wechseljahren einen Umbau wie in der Pubertät oder Schwangerschaft. Entscheidend ist, diesen Prozess zu verstehen und zu begleiten – nicht zu pathologisieren.
Migräne, Depression, Alzheimer: Die hormonelle Verbindung
Die Statistiken sprechen eine deutliche Sprache: Frauen leiden doppelt so häufig an Depressionen wie Männer. Etwa 20 Prozent der weiblichen Bevölkerung sind von Migräne betroffen – deutlich mehr als Männer –, und in 50 Prozent der Fälle ist die Migräne mit dem Menstruationszyklus assoziiert. Der Abfall des Östrogens kurz vor der Periode kann Migräneattacken auslösen, weil sich der Druck im Gehirn verändert.
Die fruchtbare Lebensphase einer Frau ist geprägt von hormonellen Übergängen, die mit erhöhter Anfälligkeit für Gemütsschwankungen einhergehen: die Pubertät, eventuelle Schwangerschaften und Wochenbettzeiten, der Wechsel zur Menopause. Nach der Geburt fällt der Östrogenspiegel um das 100- bis 1.000-Fache – eine hormonelle Extremsituation, die bei den meisten Frauen zumindest kurzzeitige depressive Symptome auslöst.
Das Serotonin-System – der „Wohlfühl-Neurotransmitter“ – reagiert sensibel auf Schwankungen der Geschlechtshormone. Beide Erkrankungen, Migräne und Depression, zeigen ein Ungleichgewicht von Serotonin. Die vorherrschende wissenschaftliche Meinung ist, dass es eine gemeinsame Veranlagung für beide Störungen gibt. Das weibliche Gehirn produziert unter dem Einfluss von Östrogen andere Mengen an Neurotransmittern als das männliche – ein fundamentaler Unterschied, der in der Behandlung berücksichtigt werden muss.
Alzheimer: Die stille Epidemie der Frauen
Rund zwei Drittel aller Menschen mit Alzheimer sind Frauen. Selbst wenn man die höhere Lebenserwartung berücksichtigt, erkranken Frauen immer noch häufiger. Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie warnt: Ein Mangel an weiblichen Geschlechtshormonen durch vorzeitige Wechseljahre kann das Gehirn schädigen. Die Entfernung der Eierstöcke vor der Menopause erhöht später das Risiko für Demenz- oder Parkinsonerkrankungen.
Mosconis Forschung zeigt, dass das Risiko für Alzheimer bei Frauen bereits in der Lebensmitte Fuß zu fassen beginnt. Ihre PET-Scans dokumentieren, wie sich das Gehirn in den Wechseljahren verändert: grüne Flecken, die auf einen verlangsamten Glukosestoffwechsel hinweisen – den „Hunger-Modus“. Die Menopausen-Hypothese besagt: Der fallende Östrogenspiegel macht das Gehirn anfällig für Schäden, die sich über Jahrzehnte zu einer Demenz entwickeln können.
Der überfällige Paradigmenwechsel
Was bedeutet das alles für die Zukunft der Frauengesundheit? Zunächst eine fundamentale Erkenntnis: Frauengesundheit darf nicht länger auf die Reproduktionsorgane reduziert werden. Das Gehirn muss ins Zentrum rücken. Die hormonellen Veränderungen, die Frauen im Laufe ihres Lebens durchlaufen – Pubertät, Menstruationszyklus, Schwangerschaft, Wechseljahre – sind primär neurologische Ereignisse mit weitreichenden Konsequenzen für die Gehirngesundheit.
Mosconi plädiert für Prävention in der Lebensmitte: gesunde Ernährung, Bewegung, Stressreduktion, guter Schlaf, ein lebendiges soziales Leben. Ihre Forschung zeigt, dass mindestens ein Drittel aller Alzheimererkrankungen durch eine Veränderung der Lebensweise vermieden werden könnte. Die mediterrane Ernährung hat dabei die stärksten positiven Effekte – sie schützt das Gehirn vor Eiweißablagerungen, Volumenverlust und Gedächtniseinschränkungen.
Auch die Frage der Hormonersatztherapie (HRT) muss neu bewertet werden. Die Forschung deutet darauf hin, dass eine frühzeitig begonnene HRT das Gehirn schützen kann – allerdings ist das Timing entscheidend. Es gibt ein „kritisches Zeitfenster“ der Neuroprotektion: Beginnt die Hormontherapie während der Wechseljahre, scheint sie schützend zu wirken; setzt man sie erst Jahre später an, wenn die Nervenzellen bereits geschädigt sind, kann sie sogar schaden.
Was sich ändern muss
Die Expertin Sabine Oertelt-Prigione, Professorin für Gendermedizin, formuliert konkrete Forderungen:
- Grundständige Sensibilisierung des ärztlichen Personals,
- konsequente Einbindung geschlechtersensibler Inhalte in medizinische Curricula,
- substanzielle Finanzierung geschlechtersensibler Forschung.
Es braucht Institutionalisierungen und Gesetzgebungen, um zügig voranzukommen – Strukturen, die in Deutschland und nicht nur dort bis heute weitgehend fehlen.
Ein bezeichnendes Detail: Das Elefantenhaus im Zoo Zürich kostete über 40 Millionen Franken. Der Schweizerische Nationalfonds sprach für Gendermedizin nur 11 Millionen. Diese Zahlen spiegeln eine Prioritätensetzung wider, die sich ändern muss.
Ein neues Kapitel der Frauengesundheit
Lisa Mosconis Buch „Das weibliche Gehirn“ ist mehr als eine Auflistung physiologischer Unterschiede. Es ist, wie der Tagesspiegel schrieb, „ein detailreicher Denkanstoß, ein wüttendes Manifest und ein ganz konkreter Ratgeber für mehr Frauengesundheit“. Ein Empowerment-Aufruf an Frauen, sich darüber zu informieren, was in ihrem Gehirn vor sich geht.
Die Erkenntnis, dass Östrogen nicht nur ein Fortpflanzungshormon ist, sondern ein mächtiges neuroprotektives Hormon, das das Gehirn schützt, die Durchblutung fördert und die Funktion der Synapsen unterstützt, verändert alles. Sie erklärt, warum Frauen ein doppelt so hohes Risiko haben, an Alzheimer zu erkranken. Sie erklärt die Epidemie der weiblichen Depression. Sie erklärt den Brain Fog in den Wechseljahren.
Es ist Zeit, die Bikini-Medizin endgültig hinter uns zu lassen. Frauengesundheit beginnt im Gehirn – und dort muss auch die Forschung, die Prävention und die Behandlung ansetzen. Jede Frau verdient es, zu wissen, was in ihrem Gehirn vor sich geht. Und jede Frau verdient eine Medizin, die ihre einzigartige Biologie berücksichtigt – nicht nur in der Bikinizone, sondern vom Scheitel bis zur Sohle. Vor allem aber: zwischen den Ohren.
Weiterführende Lektüre:
Lisa Mosconi: „Das weibliche Gehirn: Länger leben, besser schlafen, Demenz vorbeugen – wie Frauen gesund bleiben“, Rowohlt Verlag
Lisa Mosconi: „Das Gehirn in der Menopause“, 2024
Women’s Brain Initiative, Weill Cornell Medicine: www.lisamosconi.com
Quellenverzeichnis
- [Mosconi, L. et al.: Sex and Gender Aspects in Clinical Medicine. Weill Cornell Medicine / Women’s Brain Initiative. https://www.lisamosconi.com
- Pinho-Gomes, A.C. et al.: A roadmap for sex- and gender-disaggregated health research. BMC Medicine (2023). https://bmcmedicine.biomedcentral.com/articles/10.1186/s12916-023-03060-w
- Brady, E. et al.: A Systematic Review of the Sex and Gender Reporting in COVID-19 Clinical Trials. PMC (2021). https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC8622702/
- Bischof, E. et al.: Clinical trials for COVID-19 should include sex as a variable. Journal of Clinical Investigation (2020). https://www.jci.org/articles/view/139306
- Sex-disaggregated data in COVID-19 vaccine trials. The Lancet / PMC (2021). https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC7952097/
- Renewed rationale for sex- and gender-disaggregated research: A COVID-19 commentary review. PMC (2022). https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC8814978/
- Half the Data, Half the Science: The Cost of Ignoring Sex Differences in Preclinical Research. Pharma’s Almanac (2024). https://www.pharmasalmanac.com/articles/half-the-data-half-the-science-the-cost-of-ignoring-sex-differences-in-preclinical-research
- Kahl, T.: Menstruation Is an Afterthought in Research. Ms. Magazine (2023). https://msmagazine.com/2023/01/23/menstruation-clinical-trials-research-women-periods-covid/
- Inclusion of Women in Clinical Trials: Policies for Population Subgroups. NCBI Bookshelf / National Academies Press. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK221285/
- Universitätsklinikum Tübingen: Studie untersucht den Einfluss von Östradiol auf das weibliche Gehirn. https://www.medizin.uni-tuebingen.de/de/das-klinikum/pressemeldungen/meldung/630
- NZZ: Warum Frauen häufiger an Morbus Alzheimer erkranken (2025). https://www.nzz.ch/wissenschaft/morbus-alzheimer-wie-frauen-ihr-hohes-demenz-risiko-senken-koennen-ld.1878545
- Apotheken Umschau: Wechseljahre und Gehirn – Wie die Menopause für Brain Fog sorgt (2025). https://www.apotheken-umschau.de/mein-koerper/weibliche-geschlechtsorgane/wir-sind-nicht-verrueckt-wir-verlieren-nicht-den-verstand-1174573.html
- Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie: Hormonmangel durch vorzeitige Wechseljahre schädigt Gehirn und Gedächtnis. https://www.endokrinologie.net/pressemitteilungen-archiv/071106.php
- Alzheimer Forschung Initiative e.V.: Frauen und Alzheimer. https://www.alzheimer-forschung.de/alzheimer/frauen-und-alzheimer/
- Spektrum der Wissenschaft: Menopause und Alzheimer – Wie hängen Wechseljahre und Demenz zusammen? https://www.spektrum.de/news/menopause-und-alzheimer-wie-haengen-wechseljahre-und-demenz-zusammen/1722972
- Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften: Wie beeinflussen Sexualhormone Gehirn und Verhalten? https://www.mpg.de/11092376/mpi_cbs_jb_2016
- Bundesstiftung Gleichstellung: Geschlechtersensible Medizin (2025). https://www.bundesstiftung-gleichstellung.de/wissen/themenfelder/geschlechtersensible-medizin/
- NZZ Live: Frauen und Gesundheit – Weg von der Bikini-Medizin (2024). https://www.nzz.ch/promoted-content/frauen-und-gesundheit-weg-von-der-bikini-medizin-ld.1832709
- DAK Gesundheit: Gender Health Gap – Benachteiligung von Frauen in der Medizin. https://www.dak.de/dak/gesundheit/erkrankungen/frauengesundheit/gender-health-gap_146156
- Healthcare in Europe: Kritik an Bikini-Medizin – Greift unser Bild von Frauengesundheit zu kurz? George Institute for Global Health / Journal of Women’s Health. https://healthcare-in-europe.com/de/news/kritik-bikini-medizin-frauengesundheit.html
- Oertelt-Prigione, S. & Naghipour, A.: Geschlechtersensible Medizin. Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft. https://www.mwv-berlin.de/meldung/!/id/494
- Quarks: Warum Frauen medizinisch benachteiligt sind (2024). https://www.quarks.de/gesundheit/medizin/gender-health-gap/
- TAZ: Geschlechtersensible Forschung – Gender-Gap auf dem OP-Tisch (2023). https://taz.de/Geschlechtersensible-Forschung/!5969913/
- Wissenschaft.de: Wie der weibliche Zyklus das Gehirn beeinflusst (2023). Max-Planck-Institut / Nature Mental Health. https://www.wissenschaft.de/gesundheit-medizin/wie-der-weibliche-zyklus-das-gehirn-beeinflusst/
- Tagesspiegel: Bär nennt Deutschland bei Frauengesundheit ein „Entwicklungsland“ (2025). https://www.tagesspiegel.de/politik/medikation-haufig-auf-mannlichen-korper-ausgerichtet-bar-nennt-deutschland-bei-frauengesundheit-ein-entwicklungsland-15152126.html
- NeurologyLive: Unveiling the Role of Estrogen in Women’s Cognitive Health – Lisa Mosconi, PhD (2024). https://www.neurologylive.com/view/unveiling-role-estrogen-women-cognitive-health-lisa-mosconi
- Wellcome Leap: CARE Program – Cutting Alzheimer’s Risk through Endocrinology (2025). https://wellcomeleap.org/care/
- USZ Zürich: Hormonabhängige Migräne Sprechstunde. https://www.usz.ch/sprechstunde/hormonabhaengige-migraene-sprechstunde/
- Wikipedia: Gendermedizin – Geschichte und Entwicklung. https://de.wikipedia.org/wiki/Gendermedizin
🩺 Medizinisch geprüft am 13.01.2026
Dieser Beitrag wurde fachlich geprüft von Dr. med. Alexander Hammouda, Facharzt für Allgemeinmedizin mit Schwerpunkt Longevity, Funktionelle Medizin, Stressmedizin und Prävention. Dr. Hammouda verbindet in seiner Münchner Privatpraxis schulmedizinisches Know-how mit modernen Longevity-Konzepten. Sein Fokus: Ursachen erkennen, Gesundheit ganzheitlich stärken und Menschen befähigen, Verantwortung für ihr Leben zu übernehmen.
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